Wir stellen die Gutzkow Gesamtausgabe zur Zeit auf neue technische Beine. Es kann an einzelnen Stellen noch zu kleinen Problemen kommen.

Marino Falieri#

Metadaten#

Herausgeber
  1. Cornelia Hobritz
  2. Susanne Schütz
Fassung
1.3: Überführung nach TEI in neuer Ausgabe, Textkorrekturen
Letzte Bearbeitung
05.2021

Text#

24 Marino Falieri.#

Dramatische Studie.#

Erste Scene.#

Das Vermählungsfest des greisen Dogen und der jugendlichen Luzia. Erleuchteter Saal, verlängert im Hintergrunde. Musik, die im Verlauf der Scene allmälig verhallt. Gäste, erst herumwandelnd, dann um die Hauptpersonen sich gruppirend. Der Doge tritt beschleunigten Fußes, Luzia am Arm, in den Vorgrund.

Marino.

Mein theures Ehgemahl, verlocken denn
Die Melodien der Flöte und der Cympel
Auch Deines Fußes Flügel nicht zum Tanz?
Schon lang erwart’ ich, diese wilden Wirbel
Mit flatternden Gewändern reißen nun
Auch Dich hinein in diese süße Strömung,
Wo Jugend ihres Athems Kraft erprobt.
Mir untersagt das Alter, solche Lust
25 Zu theil’n; doch siehst Du Manchen, der schon lange
Mit meinem Aug’ vertraulich unterhandelt,
Die Füße reckt und gern von meinem Alter
Das ehrenvolle Amt loskaufen möchte,
Mit Dir zum Tanz zu gehn, mein süßes Lieb!
Nein, nicht zu Deinen Ehren soll allein
Dies Hochzeitsfest so reiche Freuden spenden;
Nimm selber vollen Theil daran, mein Kind!

Luzia.

Ach, wenn ich fühlen soll, mein lieber Herr,
Daß Alles dies, was mich umgibt, kein Traum ist,
Muß ich mich fest an Eure Seite klammern.
Von Eurer hoh’n, ehrwürdigen Gestalt
Will ich der Schatten seyn, so klein nur wie
Der Mond ihn wirft; das Echo Eures Athems,
Die so an Euch gekettete Gefährtin,
Daß nichts mich sorgt, als den geheimen Pulsschlag
Von Eurem liebevollen Herzen zu belauschen.

Marino.

O süßer Ton aus unschuldsvollem Mund!
Ich höre gern, daß Deine räthselhafte Liebe
Mir Opfer bringt; sie aber anzunehmen
Vermag ich ohne Selbstanklage nicht.
26 Bin ich in Deine Jugend nicht getreten,
Mit räuberischer Hand und nahm, was die
Natur der Kraft, dem gleichen Alter ließ,
Was sie für schwärmerische Gunstbewerbung
Bestimmte, für mich selbst auf falsche Rechnung?
Auf Rechnung einer kurzen Frist, da dieser
Schon morsche Bau zusammensinken muß:
Auf Rechnung der langweil’gen Winternächte,
Wo ich, in Pelz gehüllt, mich kaure am
Kamin, auf Rechnung einer schmerzlichen
Vergleichung, die Du einst mit meinem weißen
Saftlosen Haare und dem frischen Flaum
Anstellen wirst, der sich um’s runde Kinn
Der Mann gewordenen Gespielen kräuselt!

Luzia.

Obgleich Ihr älter seyd, so werdet Ihr
Euch doch vergeblich meiner Lieb’ entringen,
Und werdet leichter es ertragen, wenn
Die kind’sche Zärtlichkeit noch nicht die Liebe
In Wort und Werken also trifft, wie sie
Gesetzt seyn müssen, Männer zu beglücken!
Auch mag ich schwerlich größre Leidenschaft
Euch weihen können, als ich je empfunden
Für meinen Vater, der nun todt, und die,
Der Himmel weiß es! wohl die größte war.

27 Marino.

Ja, unerhört war Deine Hingebung;
Er warf Dich unter sein Vermächtniß, nahm
Dir eignen Willen, die verschämte Wahl
Des Gatten, den er eigensinnig Dir
In meiner Schwäche gab; doch übertriffst
Du jede Hoffnung, die ich auf die Liebe
Der Jugend, die in jugendliche Welt
Sich sehnt, nicht ohne Vorwurf meiner Thorheit
Zu setzen wagte.

Luzia.

Und dennoch will ich Euch
Gesteh’n, daß höher noch für Euch mein Herz,
Als für den Vater schlägt; denn gabt Ihr mir
Nicht Höheres? Ihr holtet mich aus meinem
So dunkeln Daseyn, einer engen Zelle,
Wo ich die trägste Einsamkeit beweinte,
An’s Licht des Tags, ließt mich auf prächt’gem Schiff
Die Wellen Eurer angetrauten Braut
Durchschneiden, und auf meine Stirn, die nur
Feldblumenkränze trug, habt Ihr gedrückt
Ein schweres, herzogliches Diadem!

Marino.

Mein theures Kind, was Dir der Zufall nur
28 Zu geben schien, ist mehr als dies der Preis
Für Deine Tugend. Denn wer trug das Kleinod
Bescheidenheit, von allen andern Reizen
Jemals so kostbar eingefaßt, wie Du?
Und nicht blos todte Schätze sind es, die
Dich schmücken, sondern eine Götterkraft,
Die Leben wirkt, dem Alter selbst Verjüngung
Zufächelt. Ja, ich fühle, wie belebend
Die sanfte Herrschaft Deiner Jugend ist!
Es fallen mir die grauen Jahre ab,
Wie Schlangen häuten ihren bunten Leib;
Die Runzeln meiner Seele, welche Flucht
Der Zeit und Ueberdruß in ihr gezogen,
Ich fühl’ es, glätten sich fast merklich aus.
(Er reißt eine Perle von seinem Kleide und gibt sie den Dienern.)
Nehmt diese Perle, wie sie theurer nicht
Venedigs schwimmende Muschel bergen kann!
Zerstoßt sie, schüttet sie in einen hohen,
Mit edlem Cyperwein gefüllten Becher!
Sey dies ein Zaubertrank, Geliebte, der
Auf lange Zeiten uns zusammenbinde!
Ich wag’ es noch, Dir also zuzutrinken,
Wenn gleich die Jugend nur gewohnt ist, sich
29 Zum Zeichen des verliebten Uebermuths,
Mit solchen Scherzen zu vermählen!
(Er gibt ihr den Becher.)

Luzia.

Seht
Wie des Kleinods zerstoß’ne Ueberreste
Am Rand des Bechers sich in einen Kranz
Zahlloser Perlen sammeln! Ja, so soll
Auch jede Wohlthat Eurer Liebe, die
Ihr an mir übt, im Grunde meiner Seele
Zu tausend Wiederspiegeln sich verwandeln,
Zwar leer, und nur mit luft’gem Inhalt, aber
Ein Zeichen meiner Dankbarkeit, das Euch
Erfreu’n, das sich um Eure greisen Schläfe
Wie frische Blumenkränze winden wird!

Gratiano.

Heil diesem Bund, der an Venedigs Spitze
Ein unerhörtes Wunder stellt! Wenn sich
Ungleiche Jahre solcher Treu umfangen,
Welch’ schönes Beispiel gebt Ihr da für Alle,
Die gleichen Alters am Altar den Ring
Der Treue wechseln!

Paschale.

Und von dieser Stadt
Wird man jetzt sagen, daß sie nicht allein
30 Die mächtigste und reichste, sondern auch
Die treuste Königin der Meere ist!

Montenegro.

Ja, hätte wohl ein schöneres Geschenk
Für die erprobte Tugend, die Verdienste,
Die wohl verzinsten Jahre unsers Herzogs
Die Zeit aufsparen können, als der Unschuld
So anmuthsvolle Neigung? Glücklich der,
Der auf der letzten Steige seines Lebens
Noch einmal so im lachenden Muth der Jugend
Sich baden darf!

Marino.

O ihr erfahrnen Männer,
Ihr hattet Zeit, die Gaben des Geschicks,
Die wahre Gunst des Himmels zu erproben:
Wie wohl thut solcher Preis aus Eurem Munde!
Ich weiß, Ihr werdet dies mein Ehgemahl
Höchst werth und theuer halten; denn Ihr habt
Den ihr geleisteten geringsten Dienst
Bei meiner Würde selber angeschrieben.
Und nehmt zum Zeugniß dessen, wie ich hoch
Sie achte, diese Gnade, die ich Dir,
Mein holdes Kind, jetzt weihe, daß im Nu
Ich jedem Wunsche Deines Herzens, sey
31 Er auch der größte, der in meiner Macht liegt,
Vor diesen Männern g’nügen will!

Luzia.

Ach, wenn
Nach dem Maßstabe deß, wovon in diesem
Moment ich sagen dürft’, es fehlte mir,
Ein solcher Wunsch auf meinem Herzen drückte,
So wüßt’ ich nichts, mein lieber Herr; – und doch
Vielleicht etwas, was aber so gering ist,
Daß ich mich schäme, solchen kind’schen Wunsch
Vor diesen Herrn zu äußern –

Marino.

Sprich, vielleicht
Besinnst Du später Dich auf Größeres;
Doch selbst dem Kleinsten, was Bedürfniß wäre
Für Dein bescheiden Herz, schaff’ ich Gewährung.

Luzia.

Gewiß ich würd’ es auch nicht nennen, Herr,
Wenn ich’s mit ein’ger Sehnsucht nicht vermißte,
Und mich der Vorwurf träfe, daß ich im
Geräusch des heut’gen Festes es vergaß.
Es ist ein alter Brauch bei jungen Mädchen,
Den mir die Amme sorgsam eingeschärft,
32 Daß sie für die Vermählungsnacht des Abends
Vom Zauberkraut Reseda ein’ge Stauden,
Als Mittel gegen Böses, unter’s Kissen
Des Bettes legen. Freilich schämt es mich,
Mit dieses kind’schen Brauchs Erwähnung jetzt
Das Lächeln dieser Herren zu erregen;
Doch fällt’s mir schwer auf’s Herz, daß auf den Steinen
Venedigs, wo kein Hälmchen wächst, wohl schwerlich
Um diese Stunde die Befriedigung
Der gutgemeinten Thorheit möglich ist.

Marino.

Warum nicht? Liegen an der Brenta Ufer
Nicht meine Gärten, die ein rüst’ger Arm,
Des Ruders kundig, noch zur rechten Zeit
Erreicht, um dann zurückzukehren, wenn
Des Festes lange Dauer und der Kerzen Schein
Zum Schlafe Deine Augen übermattet.
Und Dir zu zeigen, wie ich hoch Dich ehre,
So fodre Du den Jüngsten dieser Männer,
Die hier um uns versammelt stehen, auf,
Mit jenem Ehrendienste Dir zu huld’gen!
Wie gern verdiente Michaele Steno,
Der edle Ritter, sich der Schönheit Dank!

33 Luzia (zu Steno).

Verlieht Ihr wohl um so geringen Preis,
Mein Lieber, dieser abergläub’schen Schwäche
Die gütige Beruhigung?

Steno (kalt).

Ich glaube,
Erhab’ne Frau, daß Ihr dies nur im Scherz
Zu mir gesagt habt.

Luzia (sich weinend zu Marino kehrend).

O da hört Ihr’s, wie
Ich höf’scher Sitten unerfahren, ohne es
Zu wollen, eben fehlte!

Marino.

Theure Luzia,
Mit Nichten; dieser edle Ritter will
Sich Deines Auftrags nur versichern,
Um in Erwartung schon den lieben Preis
Recht zu genießen. Ihr nehmt sicherlich,
Mein lieber Steno, von des Festes Freuden
Eine Stunde weg, besteigt die schönste Gondel,
Die unten am Pallaste liegt, und bringt
Aus meinen Gärten den verlangten Strauß?

Steno.

Wo denkt Ihr hin, mein Herzog? Würden nicht
34 Die Edlen dieser Stadt mit Fingern auf
Mich zeigen, sich des Umgangs eines Ritters
Entschlagen, welcher Dienste für Euch that,
Die nur den Knechten Eures Soldes ziemen?
(Allgemeines Erstaunen.)

Marino.

Was spricht aus Dir? Vom Weine überwunden,
Etwa Vernunft, oder die Einflüsterung
Des widerspenstigen Senats?

Steno.

Nichts als
Die Ehre. Glaubt Ihr, daß man seinen Ruf
Verkauft um etwas, das, wenn ich bestimmte,
Was man in öffentlicher Meinung sagt,
Freilich mehr zu belachen wäre, als
Zu tadeln?

Marino.

Wie, Du häufest auf verruchte,
Gewissenlose Weigerung noch Spott?
Pochst, blasses Milchgesicht, Du schon darauf,
Daß Du zwei Jahre über Deine Unschuld
Hinausgelebt? Dir, dem im feuchten Munde
Noch halb von Ammenbrust die Warze steckt,
Will lächerlich erscheinen, was der Schmuck
Des kindlichen Gemüthes ist? Wie lang’
35 Ist’s her, daß man die Armbrust Dir von Holz
Schon aus der Hand nahm, Dich mit Ruthen peitschte,
Wenn Du des Nachts Dein Bett besudeltest?

Steno.

Es ist die schwächste Waffe, die ihr alten Herren
Der Jugend gegenüber führt, wenn ihr
Sie an die Zeit erinnert, die ihr selbst
Doch nicht habt übersprungen. Kam ich her,
Daß ihr am stolzen Namen meines Hauses
Den Geifer Eures Mundes wischet? Ha!
Für jede Kränkung, die mich trifft, werd’ ich
An Euch schon eine wunde Stelle finden,
Die meine Rache brennend ätzen wird!

Marino.

Fegt ihn hinaus, den frechen Buben! daß er
Den Koth, den meiner Gäste Schuhe ließen,
Von dieses Hauses Stiegen kehrt!

Steno (zieht den Degen; doch Gratiano, Paschale und Montenegro fallen ihm in den Arm).

Du alter,
Von kind’scher Thorheit schon bemooster Schädel!
Und was wollt ihr, elende Parasiten?
36 Setzt eure Ehr’ an Knochenrest’, um die ihr
Die Hunde dieses alten Narrn betrügt!

Marino (indem Steno hinausgedrängt wird und dann in die Scene rufend).

Verflucht sey jeder Schritt, den Du je wagtest
Auf das Getäfel dieses Hauses zu setzen!
Nach der Dogana wunderbaren Pfeilern
Sollst Du hinaufschiel’n, ein gemeiner Bettler!
Anspeien wird Dich jedes Kohlenweib
Auf dem Rialto, daß Du von der Hochzeit
Marino Falieri’s bist hinaus
Geworfen, wie ein falscher Würfelspieler,
Ein Dieb, der Kerzen von den Leuchtern stahl;
Gestäupt, weil Du den Dogen auf den Fuß
Getreten, räud’ger Hund!

Gratiano.

Beruhigt Euch,
Mein edler Herzog; diesen Uebermuth
Traf der verdiente Lohn. O ganz Venedig
Kennt dieses frechen Edelmanns Benehmen:
Es wird Euch danken, wenn Ihr Leidenschaft
Und böse Ausschweifung so straft.

Marino.

Ich fürchte
Mich nicht vor venetian’scher Neugier, die
37 Nun morgen diese Sach’ aus einem Fenster
In’s andere rufen, sie entstellen wird.
Was liegt mir an den schiefen Mienen des
Senats, der es verdient, daß ihn ein solcher
Ehrloser Schlag trifft? Warum dürfen Knaben,
Die noch so jung sind, daß sie ihren Degen
Lang nach sich schleppen, seine heil’ge Mitte
Zum Tummelplatze wählen?

Paschale.

Sey es mir
Erlaubt, inzwischen jenen Ehrendienst
Der Herzogin zu weih’n, für die Ihr einen
So tölpelhaften Boten wähltet, Herr!

Marino.

So recht, mein Freund!

(Paschale ab, dann zu Luzia.)

Du aber, schüchtern Herz,
Verzweifl’ an zartem Mitgefühle nicht!
Der Menschen Seelen sind gar mannichfach
Gesaitet, und es scheint, als forderte,
Wie Instrumente, jede eine andere
Berührung; doch einfache Klänge, wie
Sie aufgezogen sind in Deinem herrlichen
Gemüth, verstimmt nur schlechte Absicht,
Vor der zu schützen meine Macht noch groß
38 Genug ist. Aber Alle, die hier stehen,
Gehorchen freudig Deinem Blick, dem stummen,
Bescheidenen Verräther Deiner Wünsche.
Jetzt kommt und werft auf’s Neu’, ihr theuren Gäste,
Mit offner Brust Euch in den Strom der Feste.

(Er geht mit Luzien in den Hintergrund. Die Uebrigen folgen, hinter ihnen einen Kreis schließend.)

Zweite Scene.#

Vor dem Dogenpallast. Nacht. Die Fenster sind erleuchtet.

Steno (allein). Mein Grimm wirft mich zu Boden, denn wo nehm’ ich Kraft her, ihm zu opfern, wie ich möchte? Diese unerhörte Beleidigung mir, der ich jeden scheelen Blick auf der Gasse zwinge, mir Rede zu stehen! Hinausgeworfen, wie ein Bettler, der zu unrechter Zeit um ein Almosen kommt! Ha, was flüstert mir die Nacht zu? Stumm und spottend sieht sie auf dies Elend herab. Als wollten mich die Sterne heimgeleiten von einem alten Vormund, den ich um seine Mündel prellte, so ruhig winken sie. He, 39 Bürger Venedigs, wälzt Ihr in Euern warmen Ehebetten nach dem ersten Schlafe Euch auf die andere Seite, gähnend, um meiner zu spotten? O! ich möchte die Nacht aufschreien aus ihrem schwarzen Sarge, und das Schleiertuch des Himmels zum Verbande der blutigen Wunde nehmen, welche man mir geschlagen hat! Ja, dort von den Schlössern, welche sie mit falschen Schlüsseln erproben, schleichen furchtsam die Diebe weg, weil sie es fühlen, daß nun Tag anbrechen muß, daß etwas geschehen ist um diese Stunde in Venedig, was schnell zu schauen selbst die Sonne die Stunde ihres Aufgangs nicht erwarten kann. Ach, und doch möcht’ ich, daß ewig Nacht bliebe, daß man nicht sähe, wie die Fetzen meiner Ehre mir am Leibe hängen. Kann ich sie je wieder zusammenflicken? Womit? Bei Gott, ich fürchte die Mütze des Dogen nicht, und werde seine weißen Haare um meine Faust wickeln, ihn wenigstens mit hineinzuschleifen in den Koth, in den er meinen stolzen Namen geworfen hat! (Zieht sich in das Dunkel zurück.)

Cippo (aus dem Pallaste kommend). Tragt mir eine Fackel nach, daß ich mei-40nem lieben Vetter seine verlorne Ehre suchen helfe! Wo steckst Du, Vetter? Wo hältst Du den Schiffbruch Deines guten Namens? Ehrliche, klingende Münze, man hat Dir so heiß gemacht, daß man den goldenen Feingehalt Deiner unübertrefflichen Tugenden ausschmelzen wollte! Es ist kein Traum, Krämer Venedigs! Wahrhaftig, es sind die Adelsbriefe im Preise gesunken und werden losgeschlagen an den, der am gröbsten ist. Ihr schnuppernden Markuslöwen, kommt und helft mir auf diesem einst weltberühmten Platze, jetzt aber dem Mordgetäfel der Ehre, meinen bis auf den Tod verwundeten Vetter suchen!

Steno (schüchtern hervortretend). Ach, mein guter Cippo –

Cippo. Das ist er: so spricht die gewesene Unschuld, wenn sie eine verhängnißvolle halbe Stunde beweint. Tritt hervor, Steno; man hat Dir Gewalt angethan. Fürchte Deine Anverwandten nicht!

Steno. Ich danke der Nacht, daß meine Schamröthe nicht sichtbar ist.

41 Cippo. Richte Dein Haupt auf! rücke die Mütze Deines Stolzes einmal auf das linke Ohr der Gleichgültigkeit! Mich schmerzt es, Dich so mit gebrochenen Flügeln auf dem Erdboden klatschen zu sehen. Es wäre Alles besser; aber da hatt’ ich mich in den Netzen Fortuna’s verfangen und würfelte in einem der hintern Zimmer um die eitle Gunst dieser Göttin. Erst in dem Augenblicke, wo die Einsprache meiner Faust zu spät kam, vernehm’ ich Deine schnöde Verbannung und breche mir durch das Gedränge Bahn, um jetzt den Dolch Deiner Rache schleifen zu helfen. Siehe, dort werfen sich selber aus dem Hause heraus alle die, so für fallende Größe noch Mitgefühl haben! Hierher tretet und betrachtet, wie ein Hoffnungsstern bleich sieht, wenn sein Glanz zum ersten Male schnuppte! (Cornaro, Pesaro, Malfatti treten mit Fackelträgern aus dem Pallast.)

Cippo (wirft sich ihnen entgegen). Bestürmt ihn mit eurem Mitleide nicht! Kein Ruhekissen für seinen Schmerz, auf welchem ihn eure Schmeicheleien einfingen wie Wiegenlieder! Nur zu gern hüllen sich solche junge Hänse ein in ihre Widerwärtigkeiten und 42 prunken mit ihren Trauergewändern, als wäre jede Thräne, die darauf gefallen, ein Edelstein, und unternehmen dann Nichts! Was sprecht Ihr?

Cornaro. Nein, mein theurer Steno, wenn Dein Schwert beim Falle zerbrochen ist, so bieten wir Dir das unsrige an.

Malfatti. Und bevollmächtigen Dich, so lange auf Rechnung unsres keuschen Namens zu leben, bis Du im Stande bist, wieder mit dem Deinigen zu zahlen.

Pesaro (ruhiger). Es ist ein Ereigniß, das die Wohlfahrt unsres Staats bedroht. Wie konnte der Doge in der Weisheit seines Alters sich zu einer solchen That hinreißen lassen!

Steno (seufzend). O ihr lieben Freunde! –

Malfatti. Man hat mir gesagt, daß er zugleich gegen uns Alle, die wir bei der jüngsten Wahl in den Senat kamen, Schmähungen aussprach.

43 Cornaro. Dieser Alte verrechnet sich, wenn er die Disciplin seiner Feldlager auf die Verwaltung des Staats übertragen will. Das spreizt sich mit seiner zähen Lebensdauer und wirft einem überall den schon verjährten Ruhm eines halben Jahrhunderts ins Angesicht. Wir wollen keine mit dem Kopf wackelnde Vergangenheit an der Spitze des Staats, keine Schwelgerei in bestäubten Erinnerungen, nicht die Laune eines alten Murrkopfes, der aus der Republik eine Aufwärterin machen möchte, die ihm die Kissen des Kopfes zurecht rückt und den Ofen heizt, an dem er seine gichtischen Füße wärmt!

Malfatti. Deine Sache ist die unsrige, Steno! Wir überlassen Dir, die kleine Scharte Deiner persönlichen Ehre auszuwetzen, wenn Du es willst, durch einen beliebigen Anschlag; werden Dir aber eine Rache schaffen in dem Lauf, den das ganze Staatsschiff gegen den Willen seines übermüthigen Hauptmanns von jetzt an nehmen soll.

Pesaro. Und doch handelt Ihr vielleicht zu eilig, gu-44ten Leute; bedenkt, daß wir eine weltberühmte Vergangenheit an’s Ruder gestellt haben, den Schrecken unserer Feinde und das Unterpfand einer glücklichen Fahrt! Opfert dieser Rücksicht die kleine Unbequemlichkeit, welche die Nähe großer Männer immer verursacht, und übertragt hier eine Beleidigung, welche den jungen Nacken eines Neulings getroffen hat, nicht auf die Republik, als müßte sie der Schwertträger bei Steno’s Rache seyn.

Cippo. Schlecht gesprochen, Vetter Pesaro! aber vortrefflich für den Sohn einer reinen Jungfer, vortrefflich für ein so versöhnliches Herz, daß es die Republik Venedig mit dem Sultan vermählen möchte; vortrefflich für ein Insekt, das sich zwischen der Thür der Ehre und der Angel der Vorsicht zu klemmen versteht! Ihr werdet alt, guter Mann! Große Entschlüsse verursachen Euch kein Kopfweh mehr: die Haare, die von Eurem äußern Schädel fallen, braucht Ihr wohl, um drinnen die Wände des Gehirns zu füttern, daß Eure Gedanken hübsch weich liegen? Pfui, das sind morsche Worte, eben so verwittert als verwettert, Vetter!

45 Cornaro. Haltet’s ihm zu gut, Cippo: er hat des Wirths Gastgebot noch nicht verdaut und scheut sich, gegen ihn so lange Böses im Schilde zu führen. Wir sprechen mehr von dieser Sache; jetzt gute Nacht.

Pesaro. Warum zählt Euer Verstand nicht weiter als eure Jahre, ihr jungen Leute? Euer Unfall schmerzt mich, Steno; doch wühlt in Eurer Wunde nicht, um sie zu vergrößern!

Malfatti. Mit vergnügteren Mienen sehen wir uns wieder; gute Nacht, Steno! (Diese drei gehen ab.)

Cippo. Mein kranker Junge, das sind Schwätzer, deren Antheil nur Kampf gegen ihre angeborne Empfindungslosigkeit ist. Sie wollen nicht in den Ruf der Grausamkeit kommen. Aber Du sprichst nichts? sinnst auf Rache? Wo suchst Du sie? Haha, die ganze Welt ist Dir im Wege? Die Sterne rufst Du zur Hülfe? Das Weitläuftige, was man nicht erreichen kann? Nichts da von dieser unbestimmten, ohnmächti-46gen Leidenschaft, die sich bei der Unmöglichkeit Raths erholt, und um ein Fenster einzuwerfen, nach dem ganzen Kaukasus greift!

Steno. Gibt es ein Gebiß, das stark genug für meine Wuth wäre, so nenne es; aber ich fürchte, schon der giftige Schaum derselben äzt es durch, zu Asche, zu Nichts, zu Etwas, was mir nicht helfen kann.

Cippo. Geh hin, benage das Portal der Dogana! Hebe ganz Venedig mit den beiden Markussäulen aus den Fugen! Dort sind die großen Glocken der Campanile; nimm sie herunter und schenke sie dem Alten zum Hochzeitsangebinde, als Ohrgehenke für die junge Dogaresse! Wozu dieser kindische Grimm, der nur das Gelächter der Welt herausfordert?

Steno. Du irrst, wenn Du glaubst, daß blos die empfangene Beleidigung meine Sinne so in Verzweiflung wirft. Nein, mich foltert ebenso der Anblick der Dogaresse, dies reizende Meisterstück der Schöpfung, das ich durch eine Weigerung, die mehr Verwirrung als Stolz, mehr 47 Gunstbewerbung als Mißachtung war, so elend kränkte, und daß Alles an mir, was in Leib und Geist für mich als Freiwerber bei ihr auftreten konnte, vor ihren Augen so schmählich herabgesetzt wurde.

Cippo. Ich sehe wohl, Vetter, daß Du, statt einer Thorheit aus dem Wege zu gehen, ihr gerade entgegentrittst. Diese schnell aufgeloderte Leidenschaft ist eine schlechte Bundesgenossin für den Feldzug, dessen geheime Minen zu legen für mich ein süßes Ingenieurstück ist. Und dennoch überlege ich diesen wunderbaren Widerstreit des Interesse, und würde mich freuen, Dir durch eine und dieselbe Handlung ein zwiefaches Vergnügen zu verschaffen.

Steno. Ach, noch jener verzweifelnde Blick, als mein tölpelhafter Stolz ihr einen Dienst der Liebe abschlug, blieb wie ein Sommerfaden an mir hängen. Es war nicht Haß, der aus ihm sprach, sondern eine flehentliche Bitte, so daß mein ganzes Wesen in zerschmetterte Erhörung zerfloß.

48 Cippo. Doch glaub’ ich nicht, daß Du darum mit verkürzter Ehre durch die Welt hinken oder gar aus dieser Neigung einen Stelzfuß machen willst?

Steno. Nimmermehr, aber wie treff’ ich nur den Adler, ohne die Taube zu verwunden, welche er in seinen Krallen hält?

Cippo. Ich werde mit meinem Scharfsinn zu Deinem Besten eine Verhandlung anstellen und mich bemühen, das Grobe und Feine an dieser Sache richtig abzuwägen. Wenn die Menschen da am leichtesten zu verwunden sind, wo sie sich schämen, am wenigsten leisten zu können, so ist dies am Dogen seine possenhafte Liebe, diese Leidenschaft, die sich bei ihm um zwei Menschenalter verspätet hat. Stell’ ihm einen Spiegel vor, wenn sich sein zahnloser Mund bemüht, jugendlicher Zärtlichkeit verliebte Schwüre nachzustottern! Peinige ihn mit Schilderungen männlicher Schönheit und lege in seinen unruhigen Schlaf die Eifersucht, nur einen Keim davon, so groß wie eine Erbse; glaube mir, sie 49 ist groß genug, um diese Wunde in fortwährender Eiterung zu erhalten! Wir überlegen dies Alles noch. Doch siehe, die Nachzügler des Festes verlassen jetzt das Haus. Wie überladene Gondeln schwanken sie auf dem Boden und suchen mit ihrem Fuße den Mittelpunkt der Erde, welche kreisförmig um sie herumtanzt! Herr Niccolo! versprechen die Sterne ein Hagelwetter? Er will nicht hören, dieser Schuft, der zugleich ein Glashändler und Fortunens verzogener Günstling ist. Er zählt die Goldstücke, die er im Spiel gewonnen. Ich drücke die Mütze in’s Gesicht. Komm, Vetter, jagen wir dem Esel seine Beute ab! (Ab mit Steno.)

(Die Gäste, welche aus dem Hause mit Fackeln treten, zerstreuen sich allmälig, sich gute Nacht! zurufend.)

Marino und Luzia erscheinen an einem hellen, offenen Fenster und lehnen sich an die Balustrade desselben.

Marino.

Dort gleiten unsrer Gäste Fackeln über
Den stillen Golf wie hüpfende Irrlichter!
Wie selten wurde mir das Glück zu Theil,
In solcher Ruhe das geschloss’ne Auge,
Das leise Athmen der im Traum befangnen
50 Natur zu überraschen! Rissen doch
Des Lebens Stürme mich im ewigen Taumel
Dahin, so daß ich keine andre Stille
Im Leben je gekannt, als die des Schlachtfelds.

Luzia.

Gewiß habt Ihr den Himmel stets geliebt,
Daß er für dieses hohe Alter noch
Mit soviel reichen Gütern Euch gesegnet?

Marino.

Wie das so kam, mein Kind; gar ungestüm,
Hoffärtig war ich stets; mich hatte fast
Das Glück verwöhnt. Und was der gute Wille
Auch aufgerichtet, das zerschlug der Ruhm.
Wie selten gab der meinen Willen frei!
Der Ruhm ist ein unruhiger Besitz,
Der sich nicht in die Truhe legen läßt,
Der auffährt, Meister seines Herrn wird, und
Dich zwingt, vor ihm Dich selber zu verbergen;
Ein Kapital, an alle Welt verborgt,
Das Du von Niemand wieder fordern darfst.

Luzia.

Noch eh’ ich Euch von Angesicht gesehen,
Hört’ ich von Euren großen Thaten gegen
Die Heiden und den Feind der Republik.
Nun tret’ ich mitten in die Wunder ein,
51 Vertiefe mich in sie, wie in ein Buch,
Das uns von alter Heldenzeit erzählt.
Was wäre schöner, als Vertraulichkeit
Mit solchem Ruhm!

Marino.

Ich sage umgekehrt,
Daß Deine Liebe wie ein Lichtstrahl in
Die große Wirrniß meines Lebens fiel.
Die dunkeln Massen langer Thätigkeit
Zertheilen sich, und wenn ich davon rede,
So reihen an dem Faden Deiner treuen
Geduld sie sich zu Perlenschnüren auf,
Zu einem Schmuck für Dich. Ich wünschte wohl,
Daß ich noch lange so am Ziele stände,
Rückblickend in vergang’ner Tage Traum,
In eine Zeit, die, wenn sie Glück ist, jetzt
Erst hell und rein wie eine Sonne scheint.

Luzia.

Legt meine Jahre zu den Euren zu,
Und theilt dann diese Zahl, so gleichen wir
Uns wechselsweise aus, und können wohl
Noch manchen schönen Lenz begrüßen!

Marino.

Ja,
Man sagt wohl, daß mit solchem jungen Blut,
52 Wie Du es bist, das Alter sich noch einmal
Auffrischt und neue Lebenskraft gewinnt.
Doch wahr’ es Gott, daß eine Spanne Zeit
Dir deßhalb fehlen sollte. Zahl’ ich der
Natur den schuldigen Tribut, nun, Kind,
So lüfte dieses Hauses dumpfe Räume,
Verscheuch’ mit grünen Mai’n die Grillen, die
In Spinnenweb und altem Winkelwerk
Sich nisteten, als Reste der nun endlich
Zu den Vätern heimgegangenen Grämlichkeit,
Und lebe fröhlich dann auf eigne Hand!

Luzia.

Ihr kränkt mich, theurer Herr.

Marino.

Laß dies der Zukunft,
Die klein genug seyn wird, um unsre Neugier
Nicht allzusehr zu pein’gen, liebes Kind!
Doch fühl ich, kräuselt schon der Morgenwind
Des Golfes Wellen auf, nimm gute Nacht!
Auf Deinem Lager ringe mit dem Gott
Des Traums; denn keine andre Welt ist’s doch,
Der Du Dich angetraut, als Phantasie,
Und eines Mährchens fabelhafter Glaube.
Der neue Tag weckt Dich zu neuen Festen!

53 Luzia.

Für Alles, was Ihr heute mir gebracht,
Nehmt meinen Dank und eine gute Nacht!

(Sie treten zurück und der Vorhang des ersten Akts fällt.)

* *

*

Die Geschichte des später hingerichteten Dogen Marino Falieri ist bekannt. Aus Aerger über die geringe Strafe, die der Senat gegen Steno aussprach, verschwor er sich gegen des Senats fernern Bestand. Grade durch seine Frau wurde aber, da sie einen der Senatoren zu retten wünschte, das Complott unvorsichtigerweise verrathen und der Doge hingerichtet.

Die dramatischen Elemente dieses Stoffes springen in die Augen; auch sind sie mehrfach schon verarbeitet worden. Lord Byron war mit seinem Trauerspiel nicht glücklich. Man kann seinen Marino Falieri nur eine sehr mittelmäßige Dichtung nennen.

Eine größere Einheit des Stoffes schien mir daraus hervorzugehen, daß man Steno zum Anbeter Luziens macht. Sie braucht ihm nicht 54 mehr Theilnahme zu schenken, als Emilie Galotti dem Prinzen, den sie auf die Länge zu verschmähen nicht mehr die Kraft zu haben fürchtet. Vielleicht, daß diesem ersten Akte noch einmal die vier andern nachfolgen.

G.

Apparat#

Bearbeitung: Cornelia Hobritz, Stuttgart; Susanne Schütz, Halle#

1. Textüberlieferung#

1.1. Handschriften#
1.1.1. Übersicht#

Es sind keine handschriftlichen Überlieferungsträger bekannt.

1.2. Drucke#

Das Dramenfragment Marino Falieri erschien zuerst 1834 in Cottas „Morgenblatt für gebildete Stände“ und erfuhr nach der Aufnahme des überarbeiteten Textes in das Skizzenbuch keine weiteren Drucke.

J Marino Falieri. Dramatische Studie. In: Morgenblatt für gebildete Stände. Stuttgart und Tübingen. Nr. 297, 12. Dezember 1834, S. 1185-1186; Nr. 298, 13. Dezember 1834, S. 1190-1192; Nr. 299, 15. Dezember 1834, S. 1193-1195; Nr. 300, 16. Dezember 1834, S. 1198-1199; Nr. 301, 17. Dezember 1834, S. 1203-1204. (Rasch 3.34.12.12)
E Marino Falieri. In: Skizzenbuch. Cassel und Leipzig: Krieger, 1839. S. 24-54. (Rasch 2.19.3)

2. Textdarbietung#

2.1. Edierter Text#

E. Der Text folgt in Orthographie und Interpunktion unverändert dem Erstdruck. Textsperrungen werden übernommen. Silbentrennstriche (=) werden durch - wiedergegeben. Die Seitenzählung wird mit Klammern [ ] an den betreffenden Stellen in den Text eingefügt.

Die Liste der Texteingriffe nennt die von den Herausgebern berichtigten Druckfehler. Fehlende oder überzählige Spatien im Erstdruck wurden stillschweigend korrigiert. Sprechernamen vor Figurenreden, in E durch Sperrungen kenntlich gemacht, werden in Kapitälchen wiedergegeben.

Die Seiten-/Zeilenangaben im Apparat beziehen sich auf die Druckausgabe des Dramas im Band: Dramatische Werke. Hg. von Anne Friedrich und Susanne Schütz. Münster: Oktober Verlag, 2009. (= Gutzkows Werke und Briefe. Abt. II: Dramatische Werke, Bd. 1.)

2.1.1. Texteingriffe#

3,V.18 Traum ist, Traum ist. berichtigt nach J

7,V.110 umfangen umpfangen berichtigt nach J

8,V.138-139 in diesem / Moment ich diesem / Moment berichtigt nach J

11, nach V.225 Gratiano Gartiano

13,V.271 Feste. Feste ausgefallene Letter am Zeilenende

22,1 Falieri Faliari

22,10 Falieri Faliari

Errata#

Zur Buchausgabe (GWB II, Bd. 1) sind folgende Textkorrekturen zu vermerken:

7,V.110 umpfangen Hier hätte ein Eingriff erfolgen müssen; siehe Liste unter 2.1.1.

16,18 wie lies: wir

Kommentar#

Der wissenschaftliche Apparat wird hier zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.